Tradition und Gemeinschaft

Der Verein

Historie, Haltung und das, was die GK Heiterkeit seit Generationen in Montabaur ausmacht.

GK Heiterkeit 1884/ 1889 e.V. Vor mehr als 125 Jahren wurde die Heiterkeit von Montabäurern aus den Reihen des Gesellenvereins (der heutige Kolpingverein) gegründet. Der Verein war immer für die Kappensitzungen verantwortlich und richtet diese auch heute noch aus. Mit der Vereinigung der beiden Vereine GKM Montabaur und der KG Heiterkeit entstand die heutige GK Heiterkeit Montabaur.

Der Verein organisiert den Zug am Veilchendienstag durch Montabaur und natürlich die Suche des Prinzkarneval. Die närrische Gulaschkanone gehörte früher ebenfalls zum Vereinsleben dazu.

Unter dem Wahlspruch "Allen zur Freud, niemand zum Leid" wird seit sehr langer Zeit die Montabäurer Fastnacht maßgeblich mitgeprägt.

Chronik

Die Wurzeln der Heiterkeit reichen tief in die Montabaurer Fastnachtstradition hinein. Die Entstehung führt zurück auf den Gesellenverein, der heute als Kolpingverein bekannt ist. Daraus entwickelte sich eine Gesellschaft, die früh Verantwortung für die Kappensitzungen in der Stadt übernahm und den Sitzungskarneval in Montabaur nachhaltig prägte.

Dass diese Tradition bereits vor mehr als einem Jahrhundert sichtbar war, lässt sich auch historisch belegen: Das Stadtarchiv Montabaur verweist auf ein Foto des Elferrats der GKM von 1912. In zeitgenössischen Berichten aus dem Jahr 1914 wird die Heiterkeit bereits als fester Bestandteil der Fastnacht erwähnt, unter anderem mit karnevalistischen Abendveranstaltungen, Schluss-Kappensitzungen im Gesellenhaus und einem eigenen Umzug am Fastnachtsdienstag.

In den 1990er Jahren bekam die Heiterkeit neue Impulse. Ein Zeitungsbericht aus dem November 1997 schildert, wie junge Montabaurer Fastnachter die traditionsreiche Gesellschaft neu beleben wollten. Noch im selben Jahr wurde ein neuer Vorstand gewählt, und Anfang 1998 gelang mit einer ausverkauften Sitzung im Haus Mons Tabor ein viel beachteter Neustart.

Aus der späteren Vereinigung von GKM Montabaur und KG Heiterkeit ging schließlich die heutige GK Heiterkeit Montabaur hervor. Unter dem Wahlspruch "Allen zur Freud, niemand zum Leid" steht der Verein bis heute für eine Fastnacht, die Tradition, Gemeinschaft und Lebensfreude verbindet.

  • 1884 / 1889: Diese Jahreszahlen trägt der Verein bis heute im Namen und in der Selbstbezeichnung als Ausdruck seiner historischen Wurzeln.
  • aus dem Gesellenverein heraus: Die Heiterkeit entstand aus den Reihen des damaligen Gesellenvereins, des heutigen Kolpingvereins.
  • 1912: Ein historischer Hinweis auf einen Elferrat der GKM bei der Fastnacht 1912 ist im Umfeld des Stadtarchivs Montabaur dokumentiert.
  • 1914: Zeitungsquellen nennen die Heiterkeit mit Kappensitzung, Fastnachtsveranstaltungen und eigenem Umzug in Montabaur.
  • 1997 / 1998: Junge Montabaurer Fastnachter beleben die Heiterkeit neu und markieren mit einer erfolgreichen Sitzung den sichtbaren Neustart.
  • heute: Die GK Heiterkeit gestaltet die Montabaurer Fastnacht mit Sitzungen, Veilchendienstagszug und Prinzensuche aktiv mit.